Die Förderprojekte der Metzler-Stiftung werden immer wieder ausgezeichnet
Forschungspreis für aktuelle Studie über Erfolgsfaktoren bei der Abdecktherapie zur Behandlung kindlicher Schwachsichtigkeit
Dr. Maria Fronius, die Leiterin der Forschungseinheit „Sehstörungen des Kindesalters“ an der Frankfurter Universitätsaugenklinik, erhielt den mit 6.000 Euro dotierten Preis „Forschungsförderung der Bielschowsky-Gesellschaft für Schielforschung und Neuroophthalmologie“. Die Bielschowsky-Gesellschaft zeichnet mit diesem Preis das aktuelle Projekt der Frankfurterin zur Abdecktherapie bei kindlicher Schwachsichtigkeit aus, der häufigsten Augenerkrankung im Kindesalter.
Ziel der Untersuchung ist es zu klären, bis zu welchem Alter der Kinder der Beginn einer Therapie möglich ist. Um hier die Grenzen auszuloten, werden auch ältere Kinder als bisher therapiert. Deren Behandlung war vorher von anderen Ärzten häufig als nicht mehr sinnvoll abgelehnt worden.
Dr. Fronius steht für dieses Projekt eine neuartige Technologie aus den Niederlanden zur Verfügung: Es handelt sich hierbei um eine „elektronische Augenklappe“, mit deren Hilfe kontrolliert werden kann, ob die vorgeschlagenen Tragezeiten wirklich eingehalten werden. So können Fortschritte in der Therapie besser überwacht werden.
Unterstützt wird die Arbeit der Frankfurter Wissenschaftlerin durch die Albert und Barbara von Metzler-Stiftung und den Verein „Augenstern e.V.“, der langfristig die Zahl der vermeidbaren Sehfehler im Kindesalter reduzieren möchte. Weitere Informationen zur Arbeit von Dr. Maria Fronius finden Sie unter www.augenstern-ev.de.
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Ort im Land der Ideen 2008: Netzwerk für Gehirnforschung und Schule
Das von der Metzler-Stiftung geförderte „Netzwerk für Gehirnforschung und Schule“ war 2008 „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“. Damit war es Teil der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“, die gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank durchgeführt wird. Diese Auszeichnung zeigt, dass im „Netzwerk für Gehirnforschung und Schule“ Zukunft gemacht wird und weitertragende Ideen entwickelt werden. Aus Anlass der Preisverleihung stellte das Projekt sich und seine Arbeit der Öffentlichkeit vor.
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Mehr zur Initiative „365 Orte im Land der Ideen“ lesen Sie unter www.land-der-ideen.de.
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Kulturförderpreis der deutschen Wirtschaft 2006 für „Ohr liest mit“
Am 1. Juni 2006 wurde die Metzler-Stiftung für den von ihr unterstützten Hörspielwettbewerb „Ohr liest mit“ mit dem Kulturförderpreis der deutschen Wirtschaft für herausragende unternehmerische Kulturförderung ausgezeichnet. Die Metzler-Stiftung erhielt die in diesem Jahr erstmals verliehene Auszeichnung in der Kategorie „mittlere Unternehmen“.
Die Metzler-Stiftung und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatten im Schuljahr 2004/05 erstmals Schüler dazu aufgerufen, literarische Texte in Hörstücke umzusetzen. Der Wettbewerb unter dem Motto „Blick in die Zukunft – Was passiert morgen?“ war ein großer Erfolg: Mehrere Tausend Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet und von vielen deutschen Schulen aus aller Welt haben als „Zukunftsforscher“ witzige und nachdenkliche Geschichten oder Reportagen geschrieben und fürs Ohr produziert.
Sieger in der Altersklasse 11 bis 16 Jahre wurde ein Team aus acht Schülern einer sechsten Klasse der Ulrich-von-Ensingen-Schule in Ulm. Unter dem Titel „Zukunftsberuf Aliendoktor“ erarbeiteten die Schüler ein Hörspiel auf der Basis des Buches „Hüter der Erinnerung“ von Lois Lowry. Darin geht es um eine Gesellschaft, in der alle Gefahren und negativen Gefühle abgeschafft wurden, aber auch jegliche individuelle Freiheit.
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