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Die Freundlichkeit und Konsequenz der STEEP™-Beraterinnen beeindruckt mich sehr

4.8.2020

Interview mit Annette Kreutzberger, Assistentin der Geschäftsführung beim Metzler Pension Management, über ihr Engagement als Patin des Projekts STEEP™.

 

Wie kam es zur Patenschaft?

Es gab 2015 eine Anfrage auf dem digitalen Schwarzen Brett bei Metzler, wer sich eine Patenschaft für das  STEEP™-Programm im Frankfurter Monikahaus vorstellen könnte – mich sprach das sofort an und ich habe mich spontan gemeldet.  STEEP™  bietet jungen Eltern in belastenden Lebenssituationen Unterstützung und Hilfe von der Schwangerschaft bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes. Frau Stosius, Vorstand der Metzler-Stiftung, stellte den persönlichen Kontakt her und ich besuchte die Einrichtung, lernte die Geschäftsführerin kennen und auch die Projektverantwortliche Frau Bertelsmann. 

Ich konnte mir dann vor Ort persönlich ein Bild machen und war erstaunt, wie weitläufig die gesamte Einrichtung des Kinder- und Familienzentrums Monikahaus ist: Kindergarten, Schule, Wohngruppen, Spielplatz, das offene Moni-Café – das Spektrum der Angebote ist wirklich groß und umfassend.

Annette Kreutzberger, Patin des Projekts STEEP™
Annette Kreutzberger, Patin des Projekts STEEP™

Was ist Ihr Part bei dieser Patenschaft?

Ich stehe in Verbindung mit der Projektleiterin des  STEEP™-Programms und halte mich so über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden und informiere darüber die Metzler-Stiftung. Ich leite auch die Jahresberichte an die Metzler-Stiftung weiter und halte die Termine der Stiftungs-Sitzung im Blick, um mögliche Förderanträge einreichen zu können. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Metzler-Stiftung das Programm ab 2020 weitere drei Jahre mit einer namhaften Summe fördern wird – STEEP™ ist so ein wichtiger Baustein bei den Frühen Hilfen. Mit den durch STEEP geförderten Familien habe ich selbst keinen Kontakt, das ist ja sehr vertraulich. Darauf wird immer geachtet.

Außerdem besuche ich sehr gerne den jährlichen Tag der offenen Tür und freue mich, dass auch die Menschen, die sonst Leistungen des Monikahauses in Anspruch nehmen, aktiv Angebote machen. Es herrscht jedes Mal eine ganz besondere Energie, ein besonderes Miteinander. 

Eine andere gute Möglichkeit, mich persönlich und umfassend über die Arbeit des Monikahauses zu informieren ist beim jährlichen Treffen der Ehrenamtlichen. Das Monikahaus bindet die Ehrenamtlichen sehr gut ein. Ich schätze es sehr, auch andere Projekte kennenzulernen. Insbesondere die Schilderungen der ehrenamtlichen Omas und Opas finde ich sehr lustig und berührend. 

Was gefällt Ihnen besonders? 

Das STEEP™-Programm ist wirklich außergewöhnlich intensiv und langfristig. Das konnte ich mir vorher nicht richtig vorstellen. Die Betreuung junger Familien im Programm ist von vorneherein auf zwei Jahre angelegt – aber auch danach bleiben die Teilnehmer dem Monikahaus verbunden und nehmen dann andere Angebote wahr. Ich habe gelernt, dass diese jungen Familien, die von den STEEP™-Beraterinnen begleitet werden, alle guten Willens sind, ihren Kindern gute Eltern zu sein – aber es selbst nie gelernt haben, wie das geht, weil ihre eigene Familiengeschichte so schwierig war. 

Die STEEP™-Beraterinnen erzählen mir sehr anschaulich, wie sie und insbesondere die Eltern bemerken, dass sich im Laufe des Programms die Bindung zwischen Eltern und Kindern entwickelt und festigt. So werden beispielsweise Videos von den Familien gemacht, wie sie miteinander umgehen. In diesen Videos – die sich die Beraterinnen später gemeinsam mit den Eltern ansehen – könne man das genau beobachten. Ich selbst bekomme diese Videos natürlich nicht zu sehen. Die STEEP™-Beraterinnen machen so einen wichtigen Job, ich bewundere sie sehr dafür – beispielsweise, wenn sie freundlich und konsequent dranbleiben, dass sich auch die Väter mehr mit dem Kind beschäftigen. Den Vätern fehlen oft die eigenen Vorbilder und sie sind deshalb überrascht, dass das von ihnen verlangt wird – profitieren aber selbst sehr von einer guten Beziehung zu ihrem Kind und genießen es dann.