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Ein Hafen für traumatisierte Kinder und Jugendliche

Für traumatisierte junge Menschen ist die Klinik oft nicht der richtige Ort, um therapiert zu werden. Das Ankerland in Hamburg ist die bundesweit erste ambulante und integrative Einrichtung, in der sie intensiv und so lange wie nötig behandelt werden können. 

Hilfe durch das Wutmonster

Zum Beispiel Pascal, fünf Jahre. Er gerät immer wieder in aggressive Ausnahmezustände. Dabei verletzt er sich, andere Kinder und Erzieher zum Teil massiv. Nachts wacht er auf, zittert, wimmert und ist nicht ansprechbar. Er hat keine Freunde. Das Ankerland-Team diagnostiziert eine komplexe kindliche Trauma-Folgestörung infolge körperlicher und seelischer Misshandlungen in frühester Kindheit. Im Ankerland wird Pascal behandelt und kann sich stabilisieren. Die nächtlichen Angstzustände und Ausraster werden seltener und nie mehr so heftig. Für die zerstörerischen Anteile in ihm erfindet Pascal das Wutmonster, das ihn daran hindert, froh zu sein. Immer wieder aufs Neue erarbeitet das Ankerland-Team die Funktion des Monsters spielerisch mit ihm und begrenzt so zusehends seine zerstörerische Wirkung auf Pascals Alltag. 

Fachübergreifender Behandlungsansatz in der Ankerland-Trauma-Therapie

Am 4. April 2016 öffnete das ambulante Trauma-Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche in Hamburg seine Türen – das erste seiner Art in Deutschland. Dank der Vermittlung der Metzler-Stiftung wurde eine entscheidende Großspende für den Umbau und die Ausstattung zur Verfügung gestellt. Seitdem fördert die Metzler-Stiftung selbst immer wieder Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur sowie Therapiekosten. Denn der dauerhafte Betrieb dieses Leuchtturmprojekts und die Gehälter für das Mitarbeiterteam werden ausschließlich über Fundraising und Drittmittel finanziert. 

Der Behandlungsansatz im Ankerland ist fachübergreifend. Das feste Team aus Psychotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten sowie Physiotherapeuten bietet eine zeitlich unbefristete, speziell auf Traumafolgestörungen ausgerichtete, ambulante Intensivbehandlung für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Bezugspersonen. Im Therapiezentrum können pro Quartal ca. 50 bis 60 Patienten zwischen zwei und 22 Jahren traumatherapeutisch versorgt werden. 

Grundlage für die Behandlung ist die von Dr. Andreas Krüger, dem Vereinsgründer und ärztlichen Leiter, von ihm für Kinder und Jugendliche weiterentwickelte Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie nach Luise Reddemann. 

„Ankerland ist mehr, als ich mir ursprünglich zugetraut habe – aber man wächst mit einem solchen Herzensprojekt.“

Gerald Böhme, Vorstandsvorsitzender des Vereins und Privatkundenbetreuer bei Metzler Private Banking, Hamburg

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Ankerland - Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche

Ankerland - Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche<br/>

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